Das INSM-Regionalranking 2006

    Kreisfreie Stadt Köln

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Kreisfreie Stadt Köln

    Die beste Gründungsdynamik in NRW, drückende Schulden!

    Köln belegt mit 53,0 Punkten Platz 144 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Nordrhein-Westfalen belegt Köln Platz 12 unter 54 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo Köln punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • In Köln wird gut verdient: im Schnitt 33.126 Euro im Jahr 2005. Im Bundesdurchschnitt lag die Bruttolohnsumme am Arbeitsort bei 25.822 Euro je Beschäftigtem. Rang 19 bundesweit.
    • Der Anteil der Beschäftigten in schnell wachsenden Branchen beläuft sich in Köln auf 15,4 Prozent (2005). Bundesweit arbeiten im Schnitt lediglich 8,4 Prozent in boomenden Wirtschaftszweigen. Rang 24.
    • 13,5 Prozent aller Beschäftigten in der Domstadt sind hochqualifiziert (2005). Im Bundesmittel haben 7,5 Prozent der Beschäftigten einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Rang 29.
    • Köln hat eine überdurchschnittliche Gründungsdynamik. Der Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen erreichte hier einen Wert von 4,9 je 1.000 Einwohner (2004). Der Bundesdurchschnitt lag bei 3,3 je 1.000 Einwohner. Rang 34 bundesweit und Klassenbester in NRW!

    Schwächen

    • Köln hat eine drückende Schuldenlast. Statistisch hatte im Jahr 2004 jeder Einwohner 3.248 Euro zu schultern. Bundesdurchschnitt: 1.438 Euro je Einwohner. Rang 429.
    • Mit 13.595 gemeldeten Straftaten je 100.000 Einwohner liegt Köln deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 6.919 angezeigten Delikten. Rang 424.
    • Die kommunale Investitionsquote in Köln belief sich im Jahr 2005 auf nur 3,2 Prozent. Bundesweit machten Investitionen durchschnittlich 13,2 Prozent aller kommunalen Ausgaben aus. Rang 428.
    • In Köln sind die Arbeitskosten hoch. Sie lagen im Jahr 2004 im Schnitt bei 37.785 Euro. Im Bundesdurchschnitt kostete ein Arbeitnehmer sein Unternehmen 30.561 Euro. Rang 412.