Das INSM-Regionalranking 2006

    Kreisfreie Stadt Wuppertal

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Kreisfreie Stadt Wuppertal

    Hohe Einkommen, niedrige Investitionsquote

    Die kreisfreie Stadt Wuppertal belegt mit 48,9 Punkten Platz 261 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Nordrhein-Westfalen belegt Wuppertal Platz 39 unter 54 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo Wuppertal punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • In Wuppertal lag das durchschnittliche Einkommen im Jahr 2005 bei 30.401 Euro je Beschäftigtem. Im Bundesdurchschnitt lag die Bruttolohnsumme am Arbeitsort bei 25.822 Euro je Beschäftigtem. Rang 39.
    • Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer bezifferte sich in Wuppertal auf 294 Euro je Einwohner (2004). Bundesweit belief sich die Einkommensteuerkraft auf durchschnittlich 216 Euro je Einwohner. Rang 86.
    • 10,6 Prozent aller Beschäftigten arbeiteten in Wuppertal im Jahr 2005 in schnell wachsenden Branchen. Im Bundesmittel waren es nur 8,4 Prozent. Rang 108.
    • Der Anteil der Hochqualifizierten an der Gesamtzahl der Beschäftigten beträgt in Wuppertal 8,7 Prozent. Bundesweit haben im Schnitt 7,5 Prozent aller Beschäftigten einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Rang 121.

    Schwächen

    • Die kommunale Investitionsquote im Jahr 2005 lag in Wuppertal im Schnitt nur bei 2,4 Prozent.Bundesweit machten Investitionen im Mittel 13,2 Prozent aller kommunalen Ausgaben aus. Rang 431.
    • Die Arbeitskosten in Wuppertal sind vergleichsweise hoch. 35.401 Euro kostete ein Arbeitnehmer im Schnitt des Jahres 2004 sein Unternehmen. Der Bundesdurchschnitt lag bei 30.561 Euro. Rang 390.
    • Die Arbeitslosenquote belief sich im Jahresdurchschnitt 2006 in Wuppertal auf 16,5 Prozent und lag somit deutlich oberhalb des Bundesdurchschnitts von 12,2 Prozent. Rang 331.
    • Mit 8.684 gemeldeten Straftaten je 100.000 Einwohner ist Wuppertal ein vergleichsweise unsicherer Ort. Bundesweit werden im Schnitt 6.919 Delikte angezeigt. Rang 329.