Das INSM-Regionalranking 2006
Kreisfreie Stadt Solingen
INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil
Kreisfreie Stadt Solingen
Gute Altersbeschäftigungsquote, bundesweit niedrigste Investitionsquote
Die kreisfreie Stadt Solingen belegt mit 51,0 Punkten Platz 213 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Nordrhein-Westfalen belegt Solingen Platz 28 unter 54 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo Solingen punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:
Stärken
- In Solingen beträgt die Altersbeschäftigungsquote 32,7 Prozent. Im Bundesdurchschnitt haben 29,4 Prozent der Einwohner zwischen 55 und 65 Jahren eine sozialversicherungspflichtige Arbeitsstelle. Macht Rang 62.
- Die Einkommensteuerkraft betrug in Solingen 288 Euro je Einwohner (2004). Bundesweit lag der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer bei durchschnittlich 216 Euro je Einwohner. Rang 99.
- Auf 27.666 Euro belief sich in Solingen das durchschnittliche Einkommen (2005). Im Bundesdurchschnitt lag die Bruttolohnsumme am Arbeitsort bei 25.822 Euro je Beschäftigtem. Rang 127.
- 62,1 Prozent aller Erwerbspersonen zwischen 15 und 65 Jahren waren in Solingen im Jahr 2005 mit einem Arbeitsplatz versorgt. Bundesweit sind es durchschnittlich 59,2 Prozent. Rang 136.
Schwächen
- Die kommunale Investitionsquote in Solingen belief sich im Jahr 2005 auf 0,7 Prozent. Im Bundesdurchschnitt machten Investitionen 13,2 Prozent aller kommunalen Gesamtausgaben aus. Rang 435 und somit Schlusslicht in ganz Deutschland.
- In Solingen beliefen sich die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände im Jahr 2004 auf 4.054 Euro je Einwohner, was Rang 434 bedeutet. Der Bundesdurchschnitt lag bei 1.438 Euro je Einwohner.
- Solingens Verwaltung: Statistisch betrachtet kamen auf 100 Einwohner 2,36 öffentlich Beschäftigte (2004). Bundesweit sind es im Schnitt 1,5 Staatsdiener je 100 Einwohner. Rang 402.
- Der Anteil der Langzeitarbeitslosen an der Gesamtzahl der Arbeitslosen beträgt in Solingen 43,1 Prozent und liegt somit deutlich über dem Bundesmittel von 35,4 Prozent. Rang 372.
