Das INSM-Regionalranking 2006

    Landkreis Osnabrück

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Landkreis Osnabrück

    Die Verwaltung ist hier so schlank wie nirgendwo in Niedersachsen

    Der Landkreis Osnabrück belegt mit 52,8 Punkten Platz 150 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Niedersachsen belegt der Landkreis Osnabrück Platz 8 unter 46 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Osnabrück punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • Nirgendwo in Niedersachsen ist die Verwaltung schlanker als im Landkreis Osnabrück: Auf 100 Einwohner kommen hier statistisch 0,56 öffentlich Beschäftigte (2004) der Gemeinden und Gemeindeverbände. Im Bundesschnitt sind es 1,5 Staatsdiener. Rang 3 im INSM-Bundesvergleich.
    • Im Landkreis Osnabrück haben 65,8 Prozent der Erwerbspersonen einen Job. Die Arbeitsplatzversorgung im Bundesmittel liegt nur bei 59,2 Prozent. Das bringt bundesweit Rang 43 für den Landkreis und Platz 2 in Niedersachsen.
    • 55- bis 65-Jährige haben im Landkreis Osnabrück verhältnismäßig gute Chancen, einen sozialversicherungspflichtigen Job zu finden. Während die Altersbeschäftigungsquote bundesweit bei 29,4 Prozent liegt, erreicht der Wert im Landkreis 31,9 Prozent. Rang 89.
    • Bundesweit kommen auf 100 Einwohner sechs Arbeitslosengeld-II-Empfänger. Im Landkreis Osnabrück sind es nur 3,5. Das gibt Rang 124.

    Schwächen

    • Verhältnismäßig niedrig ist im Landkreis Osnabrück der Anteil Hochqualifizierter. Während im Jahr 2005 bundesweit 7,5 Prozent der Beschäftigten einen Fachhochschul- bzw. Hochschulabschluss hatten, waren es im Landkreis 4,3 Prozent. Nur Rang 375.
    • Auf Rang 371 steht der Landkreis Osnabrück beim Saldo der Gewerbean- und Abmeldungen. Bezogen auf 1000 Einwohner hatten sich hier im Jahr 2004 2,3 Unternehmen mehr angemeldet, als Gewerbebetriebe eingestellt wurden. Der Saldo im Bundesmittel lag bei 3,3.
    • Nur Rang 302 im INSM-Regionalranking erreicht der Landkreis Osnabrück beim Indikator Einkommensteuerkraft. Während im Bundesschnitt des Jahres 2004 einer Kommune 216 Euro von der Einkommensteuer eines Einwohners blieben, waren es im Landkreis nur 183 Euro.
    • Bei der Produktivität kommt der Landkreis Osnabrück mit einem Wert von 49.691 Euro (2004) auf Rang 296. Bundesweit erbringt ein Erwerbstätiger eine Wirtschaftsleistung von 53.331 Euro.