Das INSM-Regionalranking 2006
Landkreis Bernburg
INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil
Landkreis Bernburg
Bei der Produktivität auf Rang 4 in Sachsen-Anhalt
Der Landkreis Bernburg belegt mit 39,2 Punkten Platz 409 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Sachsen-Anhalt belegt der Landkreis Bernburg Platz 15 unter 24 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Bernburg punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:
Stärken
- Mit einer Wirtschaftsleistung von 50.542 Euro je Erwerbstätigem lag die Produktivität im Landkreis Bernburg im Jahre 2004 zwar leicht unter dem Bundesdurchschnitt von 53.331 Euro. Das bedeutet Rang 277 bundesweit, bringt aber Platz 4 innerhalb Sachsen-Anhalts.
- Verwaltung: Statistisch gesehen kamen im Jahr 2004 im Kreis 1,33 öffentlich Beschäftigte auf 100 Einwohner. Bundesweit waren es 1,5 Staatsdiener. Rang 202 auf Bundesebene und Platz 3 in Sachsen-Anhalt.
- Der Anteil der Beschäftigten in schnell wachsenden Branchen liegt im Kreis Bernburg bei 7,8 Prozent. Die Bernburger Quote liegt zwar leicht unter dem Bundesdurchschnitt (8,4 Prozent) und bringt Rang 199 im Bundesvergleich. Innerhalb Sachsen-Anhalts kommt der Kreis damit aber auf Rang 9 von 24 Kreisen und kreisfreien Städten.
Schwächen
- Unterdurchschnittlich ist das Einkommen im Landkreis Bernburg. Es lag im Jahr 2005 bei 20.027 Euro je Beschäftigtem. Über eine Bruttolohnsumme am Arbeitsort von 25.822 Euro verfügte ein Beschäftigter im Bundesdurchschnitt. Rang 423.
- Wenig erfreulich ist auch die Verschuldung der Gemeinden und Gemeindeverbände im Kreis. Mit 1.880 Euro je Einwohner belegt der Landkreis Bernburg Rang 348. Im Bundesmittel sind es 1.438 Euro, mit denen ein Einwohner in der Kreide steht.
- Deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt die Arbeitslosenquote: 19,9 Prozent im Jahresdurchschnitt 2006. Bundesmittel: 12,2 Prozent. Rang 387.
