Das INSM-Regionalranking 2006
Landkreis Weißeritzkreis
INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil
Weißeritzkreis
Bei den kommunalen Investitionen Top in Deutschland
Der Weißeritzkreis belegt mit 45,9 Punkten Platz 319 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Sachsen belegt der Weißeritzkreis Platz 2 unter 29 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Weißeritzkreis punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:
Stärken
- Bei der kommunalen Investitionsquote lässt der Weißeritzkreis fast den ganzen Rest der Republik hinter sich: Fast jeder dritte Euro (32,2 Prozent) der öffentlichen Gesamtausgaben floss im Jahr 2005 in Investitionen. Bundesdurchschnitt: nur 13,2 Prozent. Rang 2 bundesweit!
- 12 Prozent der Beschäftigten im Weißeritzkreis sind Hochqualifizierte. Im Bundesmittel haben 2005 7,5 Prozent aller Beschäftigten einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Rang 46.
- Aus Unternehmenssicht betrachtet können geringe Arbeitskosten als Standort-Plus gelten. Im Weißeritzkreis lagen diese 2004 bei 24.068 Euro je Arbeitnehmer und damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 30.561 Euro. Rang 8 deutschlandweit und Platz 3 in Sachsen.
- Im Weißeritzkreis hatten im Jahr 2005 32,3 Prozent aller Einwohner im Alter von 55 bis 65 Jahren einen Job. Deutschlandweit lag die Altersbeschäftigungsquote bei 29,4 Prozent. Rang 73 im Bund und Platz 3 im Freistaat.
Schwächen
- Deutlich unter Bundesniveau liegen die Einkommen im Weißeritzkreis. 2005 lag die Bruttolohnsumme am Arbeitsort bei 20.052 Euro je Beschäftigtem. Bundesdurchschnitt: 25.822 Euro. Rang 421 im INSM-Regionalranking.
- Im Weißeritzkreis erwirtschaftete ein Erwerbstätiger 2004 im Mittel lediglich ein Bruttoinlandsprodukt von 41.846 Euro. Der Bundesdurchschnitt bei der Produktivität lag bei 53.331 Euro. Rang 416.
- Die Einkommensteuerkraft im Weißeritzkreis war mit 82 Euro je Einwohner (2004) stark unterdurchschnittlich. Im Bundesmittel lag der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer bei 216 Euro je Einwohner. Rang 370.
- Ausbildungsplatzdichte: Im Weißeritzkreis sahen sich 100 Nachfrager statistisch betrachtet einem Angebot von 91,7 Ausbildungsplätzen gegenüber (2003). Im Bundesdurchschnitt waren 96,8 Stellen im Angebot. Rang 360.
