Das INSM-Regionalranking 2006

    Landkreis Märkisch-Oderland

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Landkreis Märkisch-Oderland

    Top 10 bei der Gründungsdynamik, geringes BIP

    Der Landkreis Märkisch-Oderland belegt mit 43,6 Punkten Platz 350 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Brandenburg belegt der Landkreis Märkisch-Oderland Platz 8 unter 18 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Märkisch-Oderland punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • Der Saldo aus Gewerbean- und -abmeldungen im Landkreis Märkisch-Oderland betrug 6,1 je 1.000 Einwohner (2004). Der Bundesdurchschnitt lag bei 3,3 je 1.000 Einwohner. Macht Rang 8 bundesweit und bedeutet innerhalb Brandenburgs die zweitbeste Gründungsdynamik.
    • Die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände des Landkreises Märkisch-Oderland beliefen sich 2004 auf 587 Euro je Einwohner. Das Bundesmittel lag bei 1.438 Euro je Einwohner. Rang 12.
    • Aus Unternehmenssicht sind geringe Arbeitskosten ein positiver Standortfaktor. Die Arbeitskosten im Landkreis Märkisch-Oderland betrugen 2004 25.899 Euro je Arbeitnehmer, während sie bundesweit im Schnitt bei 30.561 Euro lagen. Rang 70 im INSM-Bundesvergleich.
    • Im Landkreis Märkisch-Oderland leistete man sich 2004 statistisch gesehen weniger öffentlich Beschäftigte als im Bundesdurchschnitt. Rechnerisch kamen auf 100 Einwohner 1,28 Staatsdiener. Bundesweit waren es 1,5 öffentlich Bedienstete. Rang 173 bundesweit und Platz 1 in Brandenburg!

    Schwächen

    • Das Bruttoinlandsprodukt im Landkreis Märkisch-Oderland lag mit 15.820 Euro je Einwohner (2004) deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 24.805 Euro je Einwohner. Rang 392.
    • Im Landkreis Märkisch-Oderland hatten 2005 51,9 Prozent aller Erwerbspersonen zwischen 15 und 65 Jahren eine Arbeitsstelle. Bundesweit waren durchschnittlich 59,2 Prozent der Erwerbspersonen mit einem Arbeitsplatz versorgt. Rang 391.
    • Statistisch betrachtet kamen 2005 im Landkreis Märkisch-Oderland 10,8 Arbeitslosengeld-II-Empfänger auf 100 Einwohner. Der Bundesdurchschnitt lag bei 6,0 Arbeitslosengeld-II-Empfängern. Rang 386.
    • Der Landkreis Märkisch-Oderland hat eine unterdurchschnittliche Ausbildungsplatzdichte: 100 Nachfrager standen 2003 einem Angebot von 91,4 Ausbildungsplätzen gegenüber. Bundesweit standen 100 Nachfragern im Schnitt 96,8 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Rang 373.