Das INSM-Regionalranking 2006

    Landkreis Saarpfalz-Kreis

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Saarpfalz-Kreis

    Hohe Produktivität, wenig Gründungsdynamik

    Der Saarpfalz-Kreis belegt mit 52,5 Punkten Platz 157 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Saarland belegt der Saarpfalz-Kreis Platz 1 unter 6 Kreisen. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Saarpfalz-Kreis punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • Die Wirtschaft im Saarpfalz-Kreis ist recht produktiv: Im Jahr 2004 erbrachte ein Erwerbstätiger im Kreis im Schnitt eine Wirtschaftsleistung von 58.874 Euro. Die bundesdurchschnittliche Produktivität lag bei 53.331 Euro. Rang 79 unter allen Kreisen, Rang 1 im Saarland.
    • Auch das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner war im Kreis 2004 vergleichsweise hoch: 29.498 Euro wurden im Schnitt je Einwohner erwirtschaftet. Der Bundesdurchschnitt beläuft sich auf 24.805 Euro. Das bedeutet Rang 84.
    • 2005 lag das Einkommen je Beschäftigtem im Kreis bei 28.258 Euro - Rang 102. Die bundesdurchschnittliche Bruttolohnsumme am Arbeitsort lag bei 25.822 Euro.
    • Mit einer Arbeitslosenquote von 9,0 Prozent im Jahresdurchschnitt 2006 kommt der Kreis auf Rang 142. Bundesdurchschnitt: 12,2 Prozent.

    Schwächen

    • 2004 belief sich der Saldo aus Gewerbean- und abmeldungen im Saarpfalz-Kreis nur auf 1,6 je 1.000 Einwohner. Der Bundesdurchschnitt war mit 3,3 je 1.000 Einwohner mehr als doppelt so hoch. Das reicht nur für Rang 424.
    • Die kommunale Investitionsquote, der Anteil der Investitionen an den öffentlichen Gesamtausgaben, lag im Saarpfalz-Kreis 2005 durchschnittlich bei 8,5 Prozent. Der Bundesdurchschnitt betrug 13,2 Prozent. Nur Rang 328.
    • Die Arbeitskosten lagen im Saarpfalz-Kreis 2004 bei 33.597 Euro. Damit kommt der Kreis auf Platz 347 und liegt rund 3.000 Euro über dem Bundesdurchschnitt (30.561 Euro).
    • Die kommunale Verschuldung im Kreis überstieg mit 1.534 Euro je Einwohner den Bundesdurchschnitt 2004. Im Bundesmittel beliefen sich die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände auf 1.438 Euro. Das bedeutet Rang 291.