Das INSM-Regionalranking 2006

    Landkreis Unterallgäu

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Landkreis Unterallgäu

    Wenig Arbeitslose, vergleichsweise wenig Beschäftigte in Wachstumsbranchen

    Der Landkreis Unterallgäu belegt mit 55,3 Punkten Platz 98 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Bayern belegt der Landkreis Unterallgäu Platz 44 unter 96 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Unterallgäu punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • Mit einer kommunalen Investitionsquote von 20,0 Prozent der öffentlichen Gesamtausgaben (2005) erreicht der Kreis Rang 55. Bundesdurchschnitt: 13,2 Prozent.
    • Mit einer Arbeitslosenquote von 5,3 Prozent (Jahresdurchschnitt 2006) belegt der Landkreis Unterallgäu bundesweit Rang 13. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote in Deutschland lag bei 12,2 Prozent.
    • Im Jahr 2005 wurden im Landkreis Unterallgäu 3.219 Straftaten je 100.000 Einwohner gemeldet. Das bedeutet Rang 12. Bundesdurchschnitt sind 6.919 Delikte.
    • Gut steht der Landkreis bei der Arbeitsplatzversorgung da: 2005 hatten 66,4 Prozent aller Erwerbspersonen einen Job. Im Bundesschnitt waren es nur 59,2 Prozent. Rang 30.

    Schwächen

    • Im Jahr 2005 arbeiteten nur 4,4 Prozent der Beschäftigten in schnell wachsenden Branchen. Im Bundesdurchschnitt waren es 8,4 Prozent. Rang 392.
    • Nur 4,7 Prozent aller Beschäftigten verfügten im Jahr 2005 über einen Fachhochschul- bzw. Hochschulabschluss: Rang 349. Im Bundesdurchschnitt sind 7,5 Prozent der Beschäftigten Hochqualifizierte.
    • Mit Arbeitskosten von 31.551 Euro (2004) erreicht der Landkreis Unterallgäu nur Rang 269. Ein Arbeitnehmer kostet sein Unternehmen im Bundesschnitt 30.561 Euro.
    • Vergleichsweise niedrig ist die Ausbildungsplatzdichte: Im Landkreis Unterallgäu gab es 2003 nur 96,3 Ausbildungsplätze je 100 Nachfrager. Bundesdurchschnitt sind 96,8 Ausbildungsplätze je 100 Nachfrager. Das bedeutet Rang 258.