Das INSM-Regionalranking 2006

    Landkreis Rhön-Grabfeld

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Landkreis Rhön-Grabfeld

    Investitionsfreudige Verwaltung, recht wenig Langzeitarbeitslose

    Der Landkreis Rhön-Grabfeld belegt mit 51,1 Punkten Platz 207 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Bayern belegt der Landkreis Rhön-Grabfeld Platz 75 unter 96 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Rhön-Grabfeld punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • 28,4 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Rhön-Grabfeld sind Langzeitarbeitslose. Damit liegt der Kreis unter dem Bundesdurchschnitt von 35,4 Prozent und erreicht Rang 62 im INSM-Regionalranking.
    • Im Jahr 2005 lag die kommunale Investitionsquote im Landkreis Rhön-Grabfeld bei 17,8 Prozent der öffentlichen Gesamtausgaben: Rang 95. Bundesweit beträgt die durchschnittliche jährliche Investitionsquote 13,2 Prozent.
    • Besser als im Bundesdurchschnitt (96,8 Lehrstellen je 100 Nachfrager) ist im Landkreis Rhön-Grabfeld die Ausbildungsplatzdichte: 100,6 Ausbildungsplätze standen 100 Nachfragern im Jahr 2003 zur Verfügung. Das ergibt Rang 97.
    • Im Jahr 2005 wurden 4.656 Straftaten je 100.000 Einwohner gemeldet. Damit liegt der Landkreis Rhön-Grabfeld auf Rang 103. Bundesweit wurden durchschnittlich 6.919 Delikte gemeldet.

    Schwächen

    • Im Jahr 2005 haben nur 4,8 Prozent der Beschäftigten im Kreis Rhön-Grabfeld in schnell wachsenden Branchen gearbeitet. Das reicht nur für Rang 375. Im Bundesdurchschnitt waren es 8,4 Prozent.
    • In der Altersgruppe der 55- bis 65-Jährigen sind im Kreis Rhön-Grabfeld nur 26,6 von 100 Einwohnern noch in Beschäftigung: Rang 358. Bundesweit liegt die Altersbeschäftigungsquote bei 29,4 Prozent.
    • Nur 5,3 Prozent der Beschäftigten im Kreis Rhön-Grabfeld hatten im Jahr 2005 einen Hochschul- bzw. Fachhochschulabschluss. Das bedeutet Rang 305. Deutschlandweit liegt der durchschnittliche Anteil Hochqualifizierter bei 7,5 Prozent.
    • Der Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen belief sich im Kreis Rhön-Grabfeld im Jahr 2004 auf 2,9 je 1.000 Einwohner. Das reicht nur für Rang 277. Bundesdurchschnitt: 3,3 je 1.000 Einwohner.