Das INSM-Regionalranking 2006

    Landkreis Aschaffenburg

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Landkreis Aschaffenburg

    Wenig Straftaten, schlanke Verwaltung

    Der Landkreis Aschaffenburg belegt mit 58,5 Punkten Platz 31 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Bayern belegt der Landkreis Aschaffenburg Platz 15 unter 96 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Aschaffenburg punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • Im Landkreis Aschaffenburg wurden im Jahr 2005 3.278 Straftaten je 100.000 Einwohner gemeldet. Das ist bundesweit Rang 15. Im Bundesdurchschnitt sind es 6.919 Delikte.
    • Schlanke Verwaltung: Mit 0,81 öffentlich Beschäftigten je 100 Einwohner kommt der Landkreis Aschaffenburg auf Rang 20. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 1,5 öffentlich Beschäftigten je 100 Einwohner.
    • 66,6 Prozent aller Erwerbspersonen im Kreis hatten im Jahr 2005 einen Job. Im Bundesdurchschnitt sind es nur 59,2 Prozent. Damit erreicht der Landkreis Aschaffenburg Rang 26.
    • Im Jahr 2005 betrug die Kaufkraft 10.544 Euro je Einwohner. Das bedeutet Rang 36. Deutschlandweit beträgt die Kaufkraft je Einwohner durchschnittlich nur 8.523 Euro.

    Schwächen

    • Die Arbeitskosten im Landkreis Aschaffenburg beliefen sich im Jahr 2004 auf 31.978 Euro. Das reicht nur für Rang 285. Bundesweit kostete ein Arbeitnehmer sein Unternehmen im Schnitt 30.561 Euro.
    • Nur 5,6 Prozent aller Beschäftigten haben einen Hochschulabschluss. Damit kommt der Landkreis Aschaffenburg auf Rang 285. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 7,5 Prozent.
    • Aschaffenburg hat nur eine mittelmäßige Ausbildungsplatzdichte: Im Jahr 2003 gab es mit 96,8 Ausbildungsplätze je 100 Nachfrager genauso viele wie im Bundesdurchschnitt. Das reicht nur für Rang 251 bundesweit und für Platz 71 unter 96 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im Freistaat.
    • Im Jahr 2004 belief sich das Bruttoinlandsprodukt im Landkreis Aschaffenburg auf 23.093 Euro je Einwohner: Rang 199. Im Bundesdurchschnitt wurden je Einwohner 24.805 Euro erwirtschaftet.