Das INSM-Regionalranking 2006
Landkreis Hameln-Pyrmont
INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil
Landkreis Hameln-Pyrmont
Recht hohe Einkommen, recht viel Verwaltung
Der Landkreis Hameln-Pyrmont belegt mit 48,2 Punkten Platz 283 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Niedersachsen belegt der Landkreis Hameln-Pyrmont Platz 31 unter 46 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Hameln-Pyrmont punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:
Stärken
- Das Einkommen im Kreis lag 2005 mit 26.730 Euro je Beschäftigten knapp über dem Bundesdurchschnitt. Bundesweit belief sich die Bruttolohnsumme am Arbeitsort auf 25.822 Euro. Platz 163 im Bund und Rang 9 in Niedersachsen.
- Auch bei der Produktivität punktet der Kreis: 54.250 Euro erwirtschaftete jeder Erwerbstätige im Jahr 2004. Bundesdurchschnitt: 53.331 Euro. Rang 184 bundesweit, Platz 11 in Niedersachsen.
- 2003 kamen auf 100 Nachfrager 98 Ausbildungsplätze. Das liegt leicht über dem Durchschnitt in Deutschland, wo 96,8 Lehrstellen im Angebot waren. Rang 214.
- 59,4 Prozent aller Einwohner im Kreis hatten im Jahr 2005 einen Job. Damit liegt der Kreis noch leicht über dem Bundesdurchschnitt bei der Arbeitsplatzversorgung: 59,2 Prozent. Rang 221 im INSM-Bundesvergleich. Innerhalb Niedersachsens rangiert der Kreis aber mit Platz 21 unter 46 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten noch in der oberen Hälfte.
Schwächen
- Bei der Verwaltung kann der Kreis nicht punkten: 2004 kamen auf 100 Einwohner 1,93 öffentlich Beschäftigte. Damit erreicht der Landkreis Hameln-Pyrmont nur Rang 362. Bundesdurchschnitt: 1,5 Staatsdiener.
- Beim Demografieindex kam der Landkreis 2005 nur auf 76,2 Punkte und belegt damit Rang 350. Bundesmittel sind 100 Punkte bei diesem Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung, zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt heute und in Zukunft, beschreibt.
- Die kommunale Investitionsquote im Kreis belief sich im Jahr 2005 nur auf 11,8 Prozent und lag damit unter dem Bundesdurchschnitt von 13,2 Prozent der öffentlichen Gesamtausgaben. Nur Rang 250.
- Im Landkreis Hameln-Pyrmont erhielten im Jahr 2005 7,4 Prozent aller Einwohner Arbeitslosengeld II. Das bringt nur Rang 305 im Bund, wo der Durchschnitt bei 6 Prozent lag.
