Das INSM-Regionalranking 2006
Landkreis Ansbach
INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil
Landkreis Ansbach
Gute Investitionsquote, wenig Hochqualifizierte
Der Landkreis Ansbach belegt mit 53,7 Punkten Platz 129 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Bayern belegt der Landkreis Ansbach Platz 58 unter 96 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Ansbach punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:
Stärken
- Der Landkreis Ansbach hat vergleichsweise wenig Arbeitslosengeld-II-Empfänger. Im Jahr 2005 gab es dort im Schnitt nur 1,8 je 100 Einwohner. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 6 je 100 Einwohner. Das bedeutet bundesweit Rang 30.
- Im Jahr 2005 betrug die jährliche kommunale Investitionsquote 21,7 Prozent der Gesamtausgaben: Rang 32. Bundesdurchschnitt ist 13,2 Prozent. In Bayern liegt der Landkreis Ansbach damit auf Rang 10.
- Auf Rang 55 in Deutschland kommt der Landkreis Ansbach mit seinem Demografieindex von 127,6 Punkten. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 100 Punkten. Der Demografieindex ist ein Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung, zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt heute und in Zukunft, beschreibt.
- Eine gute Arbeitsplatzversorgung herrscht im Landkreis Ansbach: 65,6 Prozent aller Erwerbspersonen sind sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 59,2 Prozent. Das bedeutet Rang 48.
Schwächen
- Weit unter Durchschnitt liegt der Anteil Hochqualifizierter an den Beschäftigten im Landkreis Ansbach: Mit 2,5 Prozent im Jahr 2005 erreicht der Kreis damit nur Rang 434. Im Bundesschnitt haben 7,5 Prozent aller Beschäftigten einen Hochschul- beziehungsweise Fachhochschulabschluss.
- Im Landkreis Ansbach arbeiten nur 3,3 Prozent aller Beschäftigten in schnell wachsenden Branchen. Damit liegt der Kreis bundesweit auf Rang 429. Der Bundesdurchschnitt beträgt 8,4 Prozent.
- 2005 betrug das durchschnittliche Einkommen am Arbeitsort im Landkreis Ansbach 24.044 Euro je Beschäftigtem. Bundesweit kommt Ansbach damit auf Rang 295. Im Schnitt verdiente ein Beschäftigter in Deutschland 25.822 Euro.
- Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer lag im Jahr 2004 im Landkreis Ansbach bei 229 Euro je Einwohner. Der Bundesdurchschnitt belief sich auf 216 Euro je Einwohner. Das ergibt Rang 226 bundesweit und nur Platz 88 von 96 Kreisen und kreisfreien Städten im Freistaat.
