Das INSM-Regionalranking 2006
Landkreis Regensburg
INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil
Landkreis Regensburg
Der Landkreis Regensburg setzt Maßstäbe in der Verwaltung
Der Landkreis Regensburg belegt mit 57,6 Punkten Platz 44 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Bayern belegt der Landkreis Regensburg Platz 20 unter 96 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Regensburg punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:
Stärken
- Bezogen auf die Einwohnerzahl begnügt sich der Landkreis Regensburg mit der schlanksten Verwaltung Deutschlands: 2004 kamen auf 100 Einwohner statistisch gesehen nur 0,53 öffentlich Beschäftigte (Bundesdurchschnitt 1,5 je 100 Einwohner). Damit sichert sich Regensburg Rang 1 im INSM-Ranking.
- Auch bei der Sicherheit setzt der Kreis Maßstäbe: Mit 2.666 gemeldeten Straftaten je 100.000 Einwohner im Jahr 2005 landet Regensburg sowohl im Bund als auch in Bayern auf dem 2. Platz. Zum Vergleich: Der Bundesdurchschnitt liegt bei 6.919 Straftaten.
- Mit einer kommunalen Investitionsquote von 18,3 Prozent im Jahr 2005 (Bundesdurchschnitt 13,2 Prozent) sichert sich Regensburg im INSM-Ranking Rang 81. In Bayern landet der Kreis auf Platz 30.
- Unter den besten 20 ist der Landkreis Regensburg auch bei der Ausbildungsplatzdichte: 100 Nachfrager standen im Jahr 2003 103,5 Ausbildungsplätzen gegenüber (Bundesdurchschnitt 96,8 Lehrstellen). Das bedeutet Rang 17 bundesweit und den 5. Platz in Bayern.
Schwächen
- Vergleichsweise niedrig ist in Regensburg der Anteil Hochqualifizierter: 4,2 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hatten 2005 einen Fachhochschul- bzw. Hochschulabschluss (Bundesdurchschnitt 7,5 Prozent). Hier muss sich der Kreis mit Rang 387 begnügen.
- Auch das Bruttoinlandsprodukt lag mit 16.911 Euro je Einwohner 2004 deutlich unter dem Bundesdurchschnitt, der bei 24.805 Euro lag. Platz 365.
- Ebenfalls mäßig schneidet Regensburg bei den Gewerbean- und -abmeldungen ab: Der Saldo lag 2004 bei 3,1 je 1.000 Einwohner. Zum Vergleich: Bundesweit lag der Wert mit 3,3 je 1.000 Einwohner leicht darüber. Deshalb nur Platz 249.
- Der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Alter von 55-65 Jahren lag 2005 im Kreis Regensburg bei 29,2 je 100 Einwohner dieser Altersgruppe. Mit dieser Altersbeschäftigungsquote landet Regensburg im unteren Mittelfeld (Rang 241). Im Bundesdurchschnitt kamen auf 100 Einwohner 29,4 Altersbeschäftigte.
