Das INSM-Regionalranking 2006

    Landkreis Amberg-Sulzbach

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Landkreis Amberg-Sulzbach

    Sicheres Pflaster, wenig Akademiker, wenig ALG II-Empfänger

    Der Landkreis Amberg-Sulzbach belegt mit 51,5 Punkten Platz 197 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Bayern belegt der Landkreis Amberg-Sulzbach Platz 71 unter 96 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Amberg-Sulzbach punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • Die kommunale Investitionsquote im Kreis lag im Jahr 2005 bei 19,7 Prozent der Gesamtausgaben. Bundesdurchschnitt: 13,2 Prozent. Rang 62.
    • Der Landkreis Amberg-Sulzbach ist vergleichsweise sicher: 2005 wurden 3.303 Straftaten je 100.000 Einwohner gemeldet, bundesweit waren es mit 6.919 etwa doppelt so viele. Amberg-Sulzbach erreicht damit Rang 16, innerhalb Bayerns belegt der Kreis Platz 14 von 96.
    • Der Landkreis Amberg-Sulzbach hat eine sehr schlanke Verwaltung: Auf 100 Einwohner kamen 2004 statistisch gesehen 0,87 öffentlich Beschäftigte (Bundesdurchschnitt 1,50 je 100 Einwohner). Der Kreis erreicht damit Platz 32.
    • Besonders niedrig ist im Landkreis der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger. Er lag im Jahr 2005 statistisch gesehen bei 2,7 je 100 Einwohner (Bundesdurchschnitt 6,0 je 100 Einwohner). Rang 83.

    Schwächen

    • Nur 3,6 Prozent der Beschäftigten arbeiteten 2005 in Branchen mit überdurchschnittlichem Wachstum. Bundesweit waren es 8,4 Prozent. Das bedeutet für den Landkreis Amberg-Sulzbach Rang 423 von 435.
    • Auch das Bruttoinlandsprodukt (produzierte Güter und Dienstleistungen) lag im Kreis mit 18.054 Euro je Einwohner im Jahr 2004 deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (24.805 Euro). Platz 328.
    • Der Anteil der Beschäftigten mit Fachhochschul- oder Hochschulabschluss war im Landkreis Amberg-Sulzbach mit 3,5 Prozent im Jahr 2005 ebenfalls sehr niedrig (Bundesdurchschnitt 7,5 Prozent). Der Kreis erreicht hier nur Rang 411.
    • Die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände mit kommunalen Eigenbetrieben lagen im Landkreis Amberg-Sulzbach 2004 bei 1.558 Euro je Einwohner. Bundesweit erreicht der Kreis damit Rang 297 (Bundesdurchschnitt 1.438 Euro).