Das INSM-Regionalranking 2006
Landkreis Rottal-Inn
INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil
Landkreis Rottal-Inn
Sicheres Pflaster, wenig Hochqualifizierte
Der Landkreis Rottal-Inn belegt mit 52,8 Punkten Platz 148 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Bayern belegt der Landkreis Rottal-Inn Platz 63 unter 96 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Rottal-Inn punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:
Stärken
- Der Landkreis Rottal-Inn gehörte 2005 mit 3.115 Straftaten je 100.000 Einwohner zu den sichersten Orten Deutschlands (Bundesdurchschnitt 6.919). Rang 9.
- Der Kreis Rottal-Inn verfügt über eine recht schlanke Verwaltung: Statistisch gesehen kamen 2004 auf 100 Einwohner 0,91 öffentlich Beschäftigte (Bundesdurchschnitt 1,50 je 100 Einwohner). Der Kreis Rottal-Inn erreicht damit den 43. Platz.
- Mit einem Saldo aus Gewerbean- und -abmeldungen von 4,8 je 1.000 Einwohner im Jahr 2004 lag der Kreis auch hier über dem Bundesdurchschnitt (3,3 je 1.000 Einwohner): Rang 40.
- Statistisch gesehen gab es 2005 im Kreis Rottal-Inn 2,2 Arbeitslosengeld-II-Empfänger je 100 Einwohner und damit deutlich weniger als im Bundesschnitt (6 je 100 Einwohner). Der Landkreis belegt Rang 49.
Schwächen
- Der Anteil der Beschäftigten mit Fachhochschul- bzw. Hochschulabschluss im Kreis Rottal-Inn war mit 3,5 Prozent im Jahr 2005 relativ gering (Bundesdurchschnitt 7,5 Prozent). Rottal-Inn belegt nur Rang 415.
- Auch bei der Altersbeschäftigungsquote zeigt der Landkreis Schwächen: 2005 gab es je 100 Einwohner nur 26 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Alter von 55-65 Jahren (Bundesdurchschnitt 29,4 je 100 Einwohner). Der Kreis belegt damit Platz 370.
- Auch der Anteil der Beschäftigten in schnell wachsenden Branchen war mit 5,6 Prozent im Jahr 2005 relativ gering (Bundesdurchschnitt 8,4 Prozent). Rottal-Inn rangiert hiermit auf Rang 323.
- Die Bruttolohnsumme am Arbeitsort lag 2005 im Landkreis Rottal-Inn bei 23.628 Euro je Beschäftigtem (Bundesdurchschnitt beim Einkommen: 25.822 Euro). Damit belegt Rottal-Inn bundesweit nur den 312. Rang. Auch in Bayern liegt der Kreis hiermit hinten (Rang 87 von 96 Kreisen und kreisfreien Städten).
