Das INSM-Regionalranking 2006

    Landkreis Neuburg-Schrobenhausen

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Landkreis Neuburg-Schrobenhausen

    Wenig Arbeitslosigkeit, Nachholbedarf in Wachstumsbranchen

    Der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen belegt mit 56,4 Punkten Platz 65 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Bayern belegt der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Platz 30 unter 96 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen ist gering: Nur 1,6 je 100 Einwohner im Jahr 2005 bedeuten Rang 16. Zum Vergleich der Bundesdurchschnitt: 6 Bezieher von Arbeitslosengeld II je 100 Einwohner.
    • Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen ist die Arbeitslosenquote niedrig: Die Quote lag im Jahr 2006 nur bei 5,1 Prozent. Der Bundesdurchschnitt betrug 12,2 Prozent. Rang 8.
    • Beim Demografieindex, einem Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung, zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt heute und in Zukunft, beschreibt, erreicht der Landkreis 134,7 Punkte. Das reicht für Rang 23. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 100 Punkten.
    • Die Arbeitsplatzversorgung im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen ist gut: 65,8 Prozent aller Erwerbspersonen hatten im Jahr 2005 einen Job. Bundesdurchschnitt: 59,2 Prozent. Damit kommt der Landkreis auf Rang 46 im INSM-Bundesvergleich.

    Schwächen

    • Nur 4,3 Prozent (Stand: 2005) der Beschäftigten arbeiten in schnell wachsenden Branchen. Der Landkreis belegt hier Rang 401. Der Bundesschnitt liegt deutlich höher: 8,4 Prozent.
    • Der Anteil Hochqualifizierter war mit 5,5 Prozent im Jahr 2005 gering. Dies reicht nur für Rang 294. Im Bundesschnitt haben 7,5 Prozent aller Beschäftigten einen Hochschul- beziehungsweise Fachhochschulabschluss.
    • Die Arbeitskosten im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen waren mit 31.737 Euro je Arbeitnehmer im Jahr 2004 relativ hoch. Rang 279. Im Bundesdurchschnitt kostete ein Arbeitnehmer sein Unternehmen nur 30.561 Euro.