Das INSM-Regionalranking 2006
Landkreis Rastatt
INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil
Landkreis Rastatt
Zweitbeste Arbeitsplatzversorgung bundesweit
Der Landkreis Rastatt belegt mit 59,1 Punkten Platz 25 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Baden-Württemberg belegt der Landkreis Rastatt Platz 7 unter 44 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Rastatt punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:
Stärken
- Weit vorne liegt der Landkreis Rastatt bei der Arbeitsplatzversorgung: 69,4 Prozent aller Erwerbspersonen zwischen 15 und 65 hatten hier im Jahr 2005 einen Job - das ist der zweitbeste Wert in ganz Deutschland. Im Bundesschnitt lag die Arbeitsplatzversorgung bei nur 59,2 Prozent.
- Im Kreis Rastatt gibt es nicht nur viel Arbeit für alle, sondern auch Arbeit für Ältere: So ist auch die Altersbeschäftigungsquote hier recht hoch, 34,5 von 100 Einwohnern im Alter von 55 bis 65 Jahren hatten hier 2005 einen Arbeitsplatz (Bundesdurchschnitt: 29,4). Rang 26.
- Mit einer Arbeitslosenquote von 6,2 Prozent im Jahresdurchschnitt 2006 steht der Landkreis Rastatt im Bundesvergleich ebenfalls gut da. Denn bundesweit waren 12,2 Prozent arbeitslos gemeldet. Rang 40 im INSM-Ranking.
- Rang 28 belegt der Kreis beim Indikator Kaufkraft. Die durchschnittliche Bruttolohnsumme am Wohnort im Kreis je Einwohner belief sich 2005 auf 10.776 Euro. Im Bundesmittel betrug die Kaufkraft nur 8.523 Euro.
Schwächen
- Die Arbeitskosten liegen im Kreis Rastatt mit 36.973 Euro weit über dem Bundesdurchschnitt. Im Bundesmittel kostetete ein Arbeitnehmer sein Unternehmen 30.561 Euro (2004). Der Landkreis belegt hiermit nur Rang 407.
- Die Gründungsdynamik im Kreis Rastatt liegt unter Bundesniveau. Der Saldo aus Gewerbean- und abmeldungen betrug im Jahr 2004 nur 2,6 (Bundesdurchschnitt: 3,3). Das reicht nur für Rang 324.
- Mit 6,1 Prozent ist im Kreis Rastatt der Anteil der Beschäftigten in schnell wachsenden Branchen unterdurchschnittlich vertreten. Im Bundesschnitt sind es 8,4 Prozent. Rang 293.
