Das INSM-Regionalranking 2006
Landkreis Schwäbisch Hall
INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil
Landkreis Schwäbisch Hall
Viel Beschäftigung für Jung und Alt
Der Landkreis Schwäbisch Hall belegt mit 55,7 Punkten Platz 87 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Baden-Württemberg belegt der Landkreis Schwäbisch Hall Platz 29 unter 44 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Schwäbisch Hall punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:
Stärken
- Mehr Arbeit für ältere Menschen als anderswo: 35,1 Prozent aller Einwohner zwischen 55 und 65 Jahren hatten hier im Jahr 2005 einen sozialversicherungspflichtigen Job. Bundesweit lag die Altersbeschäftigungsquote bei 29,4 Prozent. Rang 16 für den Landkreis Schwäbisch Hall.
- Im Kreis Schwäbisch Hall haben Jugendliche wesentlich bessere Chancen, eine Lehrstelle zu finden, als anderswo. Auf 100 Bewerber entfielen hier im Jahr 2003 102,9 Ausbildungsplätze. Bundesweit waren 96,8 Stellen im Angebot. Rang 28.
- Gut schneidet der Kreis auch bei der Arbeitsplatzversorgung ab. 65,9 Prozent aller Erwerbspersonen zwischen 15 und 65 hatten hier im Jahr 2005 einen Job (Bundesdurchschnitt: 59,2 Prozent). Ergebnis: Rang 41.
- Der Landkreis Schwäbisch Hall kann beim Demografieindex punkten, einem Mischindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung beschreibt. Hier erreicht der Kreis mit 130,4 Punkten Rang 41. Zum Vergleich: Bundesweit liegt der Schnitt bei 100 Punkten.
Schwächen
- Mit durchschnittlichen Arbeitskosten in Höhe von 33.587 Euro (2004) belegt der Kreis nur Rang 345 im INSM-Ranking. Bundesdurchschnitt: 30.561 Euro.
- 4,9 Prozent aller Beschäftigten im Kreis waren im Jahr 2005 Hochqualifizierte. Bundesweit haben 7,5 Prozent aller Beschäftigten einen Fachhochschul- oder Hochschulabschluss. Nur Platz 330.
- Mit 1,56 öffentlich Beschäftigten je 100 Einwochner war der Landkreis im Jahr 2004 etwas großzügiger mit Verwaltung versorgt als der Schnitt der Republik. Im Durchschnitt kamen auf 100 Einwohner 1,5 Staatsdiener in Gemeinden und Gemeindeverbänden. Rang 293.
- Neue Unternehmen beleben den Wirtschaftsstandort, doch im Kreis Schwäbisch Hall war der Saldo aus Gewerbean- und abmeldungen mit 2,8 je 1.000 Einwohner im Jahr 2004 vergleichsweise niedrig. Bundesweit lag der Wert bei 3,3.
