Das INSM-Regionalranking 2006
Stadtkreis Heilbronn
INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil
Stadtkreis Heilbronn
Gute Wirtschaftsleistung, mäßige Investitionsquote
Der Stadtkreis Heilbronn belegt mit 54,5 Punkten Platz 117 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Baden-Württemberg belegt Heilbronn Platz 33 unter 44 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo Heilbronn punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:
Stärken
- Die Wirtschaft im Stadtkreis Heilbronn trägt ordentlich zum Bruttoinlandsprodukt bei. Je Einwohner wurden hier Waren und Dienstleistungen im Wert von 43.719 Euro erwirtschaftet (2004). Das bedeutet Rang 22 im Regional-Ranking. Bundesweit beträgt das BIP im Schnitt nur 24.805 Euro je Einwohner.
- Mit einer Produktivität von 61.579 Euro je Erwerbstätigem (2004) landet der Stadtkreis Heilbronn ebenfalls auf einem guten Rang 49. (Schnitt im Bund: 53.331 Euro)
- Punkten kann die Stadt auch beim Anteil der Beschäftigten in schnell wachsenden Branchen: 12,4 Prozent aller Arbeitnehmer waren 2005 dort tätig. Zum Vergleich: Bundesweit sind nur 8,4 Prozent der Beschäftigten in solchen Boom-Branchen angestellt. Rang 65.
- Verhältnismäßig hoch sind die Brutto-Einkommen in Heilbronn: 29.207 Euro (2005). Im Bundesdurchschnitt liegen sie bei nur 25.822 Euro je Beschäftigtem. Ergebnis: Rang 67.
Schwächen
- In Heilbronn leistet man sich statistisch 2,13 öffentlich Beschäftigte je 100 Einwohner (2004). Im Bundesvergleich sind im Schnitt nur 1,5 Staatsdiener angestellt. Damit erreicht der Stadtkreis nur Rang 387.
- Nur Rang 333 erreicht der Stadtkreis Heilbronn auch bei der kommunalen Investitionsquote. Diese lag im Jahr 2005 bei 8,4 Prozent der kommunalen Gesamtausgaben (Schnitt Bund: 13,2 Prozent).
- Mit Arbeitskosten in Höhe von 33.327 Euro im Jahr 2004 erreicht Heilbronn nur Rang 333 im Regionalranking. Im Bundesmittel kostet ein Arbeitnehmer sein Unternehmen deutlich weniger, nämlich nur 30.561 Euro.
- Verhältnismäßig hoch sind die kommunalen Schulden im Stadtkreis Heilbronn mit statistisch betrachteten 1.658 Euro je Einwohner (2004). Bundesweit stand jeder Einwohner nur mit rechnerisch 1.438 Euro in der Kreide. Rang 312.
