Das INSM-Regionalranking 2006

    Landkreis Südwestpfalz

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Landkreis Südwestpfalz

    Schlanke Verwaltung und das sicherste Pflaster in Rheinland-Pfalz

    Der Landkreis Südwestpfalz belegt mit 50,5 Punkten Platz 226 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Rheinland-Pfalz belegt der Landkreis Südwestpfalz Platz 27 unter 36 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Südwestpfalz punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • Der Landkreis Südwestpfalz hat eine schlanke Verwaltung. Statistisch kommen auf 100 Einwohner nur 0,77 öffentlich Beschäftigte (2004). Im Bundesdurchschnitt sind es 1,5 öffentlich Beschäftigte. Rang 13 bundesweit und Platz 2 in Rheinland-Pfalz.
    • Vergleichsweise sicher lebt es sich im Landkreis Südwestpfalz. 2005 wurden dort 3.529 Straftaten je 100.000 Einwohner gemeldet. Bundesweit waren es 6.919. Rang 26 im INSM-Bundesvergleich und Platz 1 in Rheinland-Pfalz!
    • Niedrig und damit aus Unternehmenssicht ein mögliches Standort-Plus sind im Landkreis Südwestpfalz die Arbeitskosten. Diese lagen im Jahr 2004 bei 26.130 Euro. Damit kostet ein Arbeitnehmer im Kreis sein Unternehmen deutlich weniger als im Bundesdurchschnitt (30.561 Euro). Rang 77 bundesweit und Platz 3 in Rheinland-Pfalz.
    • Recht gering ist im Landkreis Südwestpfalz der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger: Nur 2,9 von 100 Einwohnern bezogen im Jahr 2005 Arbeitslosengeld II. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 6 Prozent aller Einwohner. Rang 94 im INSM-Ranking.

    Schwächen

    • Bundesweites Schlusslicht ist der Landkreis Südwestpfalz beim Bruttoinlandsprodukt. Nur 11.784 Euro Euro wurden hier je Einwohner im Jahr 2004 erwirtschaftet. Das Bundesmittel liegt bei 24.805 Euro.
    • Deutlich unter Bundesdurchschnitt (7,5 Prozent) liegt im Landkreis Südwestpfalz der Anteil Hochqualifizierter: Nur 2,7 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hatten 2005 einen Fachhochschul- bzw. Hochschulabschluss. Rang 433 im gesamten Ranking und Schlusslicht in Rheinland-Pfalz.
    • Unterdurchschnittlich ist im Landkreis Südwestpfalz darüber hinaus der Anteil Beschäftigter in schnell wachsenden Branchen: Nur 4,6 Prozent (Bundesschnitt: 8,4 Prozent) aller Beschäftigten waren dort im vergangenen Jahr tätig. Rang 384 im INSM-Ranking.
    • Eher ungünstig stellt sich auch die Altersbeschäftigungsquote dar: Statistisch gesehen haben nur 27,3 von 100 Einwohnern im Alter von 55-65 Jahren im Kreis einen Job. Bundesweit sind es 29,4. Rang 335.