Das INSM-Regionalranking 2006

    Kreisfreie Stadt Worms

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Kreisfreie Stadt Worms

    Viele Jobs in Wachstumsbranchen, viele Straftaten

    Die kreisfreie Stadt Worms belegt mit 51,0 Punkten Platz 209 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Rheinland-Pfalz belegt Worms Platz 22 unter 36 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo Worms punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • Mit 12,6 Prozent ist in Worms der Anteil der Beschäftigten in schnell wachsenden Branchen überdurchschnittlich hoch (2005). Im Bundesmittel beträgt die Quote 8,4 Prozent an allen Beschäftigten. Rang 77.
    • Punkten kann Worms beim Demografieindex, einem Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung, zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt heute und in Zukunft, beschreibt: 112,3 Punkte (Bundesdurchschnitt 100). Rang 150.
    • Immerhin auf Rang 161 kommt Worms beim Bruttoinlandsprodukt: 24.900 Euro wurden hier je Einwohner im Jahr 2004 erwirtschaftet. Das Bundesmittel lag bei 24.805 Euro.
    • Für rheinland-pfälzische Verhältnisse hat Worms recht niedrige kommunale Schulden: Diese liegen bei 1.229 Euro je Einwohner (2004). Im Bundesmittel sind es 1.438 Euro. Rang 190 bundesweit und Rang 4 in Rheinland-Pfalz.

    Schwächen

    • Hinten liegt Worms bei der kommunalen Investitionsquote. Diese belief sich im Jahr 2005 auf 6,7 Prozent der kommunalen Gesamtausgaben (Schnitt Bund: 13,2 Prozent) Das reicht nur für Rang 373.
    • Überdurchschnittlich hoch ist in Worms mit 11.865 Delikten je 100.000 Einwohner (2005) auch die Zahl der gemeldeten Straftaten. Im Bundesmittel sind es nur 6.919. Rang 403.
    • In Worms leistet man sich vergleichsweise viele öffentlich Beschäftigte: Auf 100 Einwohner kamen im Jahr 2004 statistisch 1,76 Staatsdiener. Der Bundesschnitt liegt bei 1,5 öffentlich Beschäftigten je 100 Einwohner. Rang 337 im INSM-Ranking:
    • Über Bundesniveau liegen in Worms die Arbeitskosten. Sie lagen im Jahr 2004 bei 32.453 Euro. Damit kostet ein Arbeitnehmer im Kreis rechnerisch sein Unternehmen deutlich mehr als im Bundesdurchschnitt (30.561 Euro). Das bringt Rang 307.