Das INSM-Regionalranking 2006
Kreisfreie Stadt Pirmasens
INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil
Kreisfreie Stadt Pirmasens
Recht hohes Bruttoinlandsprodukt, viele Langzeitarbeitslose
Die Stadt Pirmasens belegt mit 43,3 Punkten Platz 355 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Rheinland-Pfalz belegt Pirmasens Platz 36 unter 36 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo Pirmasens punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:
Stärken
- Auf Rang 72 kommt Pirmasens beim Indikator Bruttoinlandsprodukt. 31.106 Euro je Einwohner wurden im Jahr 2004 erwirtschaftet. Damit liegt die Stadt über dem Bundesmittel von 24.805 Euro.
- Mit einer Bruttolohnsumme am Arbeitsort von 26.548 Euro je Beschäftigtem (2005) kommt die Stadt Pirmasens im Bundesvergleich auf Rang 169. Der Schnitt beim Einkommen in der Bundesrepublik liegt nur bei 25.822 Euro.
- Noch knapp im Mittelfeld rangiert Pirmasens beim Saldo der Gewerbean- und abmeldungen. Mit einem Wert von 3,0 je 1.000 Einwohner (2004) rangiert der Kreis auf Platz 261 bundesweit sowie auf Platz 19 unter 36 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten in Rheinland-Pfalz. Im Bundesdurchschnitt liegt der Wert bei 3,3 je 1.000 Einwohner.
Schwächen
- Nicht punkten kann Pirmasens beim Demografieindex, einem Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung, zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt heute und in Zukunft, beschreibt: nur 61,5 Punkte (Bundesdurchschnitt 100). Rang 399.
- Mit einem Anteil von 42,5 Prozent (2005) Langzeitarbeitslosen an allen Arbeitslosen erreicht Pirmasens nur Rang 362 im Bundesvergleich und belegt den letzten Platz in Rheinland-Pfalz. Zum Vergleich: Bundesweit liegt die Langzeitarbeitslosenquote bei 35,4 Prozent.
- In Pirmasens leistet man sich außerdem vergleichsweise viele öffentlich Beschäftigte: Auf 100 Einwohner kamen im Jahr 2004 statistisch 2,81 Staatsdiener. Der Bundesschnitt: liegt bei 1,5 öffentlich Beschäftigten je 100 Einwohner. Rang 414.
