Das INSM-Regionalranking 2006
Kreisfreie Stadt Kaiserslautern
INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil
Kreisfreie Stadt Kaiserslautern
Zweithöchste Gründungsdynamik bundesweit
Die kreisfreie Stadt Kaiserslautern belegt mit 48,4 Punkten Platz 278 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Rheinland-Pfalz belegt Kaiserslautern Platz 33 unter 36 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo Kaiserslautern punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:
Stärken
- Beim Saldo der Gewerbean- und abmeldungen sieht die Lage kaum irgendwo so günstig aus wie in Kaiserslautern. Deutlich mehr Unternehmen entstehen neu als Gewerbebetriebe eingestellt werden. Der Wert liegt bei 7,8 je 1.000 Einwohner. Im Bundesmittel liegt er bei 3,3. Das ist Rang 2 im gesamten INSM-Ranking und Platz 1 in Rheinland-Pfalz.
- In die Top 50 kommt Kaiserslautern beim Bruttoinlandsprodukt. 36.061 Euro wurden hier je Einwohner im Jahr 2004 erwirtschaftet. Das Bundesmittel beträgt nur 24.805 Euro. Rang 47.
- Mit 12,6 Prozent ist in Kaiserslautern auch der Anteil der Beschäftigten in schnell wachsenden Branchen überdurchschnittlich hoch (2005). Im Bundesmittel beträgt die Quote 8,4 Prozent an allen Beschäftigten. Rang 73.
- Höher als im Bundesmittel ist in Kaiserslautern auch der Anteil Hochqualifizierter: 8,8 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Bundesschnitt: 7,5 Prozent) hatten dort im Jahr 2005 einen Universitäts- oder Fachhochschulabschluss. Rang 113.
Schwächen
- In Kaiserslautern arbeiten vergleichsweise viele öffentlich Beschäftigte: Auf 100 Einwohner kamen im Jahr 2004 statistisch 3,09 Staatsdiener. Der Bundesschnitt liegt bei nur 1,5 Staatsdienern. Rang 358.
- In Kaiserslautern lebt man unsicherer als im Durchschnitt der Republik. 2005 wurden dort 12.851 Straftaten je 100.000 Einwohner gemeldet. Im Bundesdurchschnitt waren es 6.919 Delikte. Rang 415.
- Unter Durchschnitt liegt Kaiserslautern bei der kommunalen Investitionsquote. Diese lag im Jahr 2005 bei 12,0 Prozent der kommunalen Gesamtausgaben (Schnitt Bund: 13,2 Prozent). Rang 246.
- Mäßig schneidet Kaiserslautern mit Rang 322 auch beim Indikator Arbeitsplatzversorgung ab. Nur 55,8 Prozent aller Erwerbspersonen zwischen 15 und 65 Jahren hatten im Jahr 2005 einen Job. Im Bundesschnitt waren es 59,2 Prozent.
