Das INSM-Regionalranking 2006

    Kreisfreie Stadt Frankenthal (Pfalz)

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Kreisfreie Stadt Frankenthal (Pfalz)

    Hohe Einkommen, gute Kaufkraft, viel Verwaltung

    Die Stadt Frankenthal (Pfalz) belegt mit 51,0 Punkten Platz 211 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Rheinland-Pfalz belegt Frankenthal (Pfalz) Platz 23 unter 36 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo Frankenthal (Pfalz) punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • Mit einer Bruttolohnsumme am Arbeitsort von 29.525 Euro je Beschäftigtem (2004) kommt der Kreis Frankenthal (Pfalz) im Bundesvergleich auf Rang 60. Der Schnitt beim Einkommen in der Bundesrepublik liegt nur bei 25.822 Euro. Platz 4 in Rheinland-Pfalz.
    • Höher als im Bundesmittel ist im Kreis Frankenthal (Pfalz) der Anteil Hochqualifizierter: 9,4 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Bundesschnitt: 7,5 Prozent) haben dort einen Universitäts- oder Fachhochschulabschluss. Rang 93.
    • Zudem kann der Kreis Frankenthal (Pfalz) bei der Kaufkraft punkten: 9.556 Euro beträgt die Bruttolohnsumme am Wohnort je Einwohner. Im restlichen Bundesgebiet sind es durchschnittlich lediglich 8.523 Euro je Einwohner. Rang 99.
    • Leicht unter Bundesdurchschnitt liegt im Kreis zudem die Verschuldung der Gemeinden und Gemeindeverbände im Landkreis Frankenthal (Pfalz). Jeder Einwohner steht dort rechnerisch mit 1.208 Euro in der Kreide (2004). Im Bundesmittel sind es dagegen 1.438 Euro. Rang 178.

    Schwächen

    • Im Kreis Frankenthal (Pfalz) leistet man sich viele öffentlich Beschäftigte: Auf 100 Einwohner kamen im Jahr 2004 statistisch 3,38 Staatsdiener. Im Bundesschnitt sind es nur 1,5 öffentlich Beschäftigte je 100 Einwohner. Rang 430 von 435 im INSM-Ranking. Schlusslicht in Rheinland-Pfalz.
    • Recht hoch sind im Kreis Frankenthal (Pfalz) die Arbeitskosten. Sie lagen im Jahr 2004 bei 37.371 Euro. Damit kostet ein Arbeitnehmer im Kreis sein Unternehmen deutlich mehr als im Bundesschnitt (30.561 Euro). Das bringt Rang 409.
    • Hinten liegt der Kreis Frankenthal (Pfalz) auch bei der kommunalen Investitionsquote. Sie lag im Jahr 2005 bei 6,1 Prozent der kommunalen Gesamtausgaben (Schnitt Bund: 13,2 Prozent) Das reicht nur für Rang 391.
    • Nicht punkten kann der Kreis Frankenthal (Pfalz) beim Demographieindex, einem Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung, zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt heute und in Zukunft beschreibt: Nur 85,7 Punkte (Bundesdurchschnitt: 100, 2005). Rang 319.